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DriveSnapshot

Image als Laufwerk

Um einzelne Dateien oder Verzeichnisse zu suchen oder zurückzuholen, erzeugt Snapshot ein virtuelles Laufwerk mit allen Dateien und Eigenschaften der gesicherten Platte, ähnlich einem USB-Laufwerk.

Die Dateien werden dafür nicht erst in ein temporäres Verzeichnis entpackt, wie bei einem ZIP-Archiv. Sie sind direkt auf dem Laufwerk nutzbar. Bei NTFS sind auch die Sicherheitseinstellungen dieselben wie beim Original.

1. Image wählen und einbinden

Sie wählen die Image-Datei und sehen, was beim Sichern aufgezeichnet wurde: Computername, Laufwerksbuchstabe, Größe, Festplattennummer und Ihr Kommentar. Dazu wählen Sie einen Laufwerksbuchstaben; Snapshot schlägt einen freien vor.

Dialog des Image-Explorers mit Angaben zum Image und Auswahl des Laufwerksbuchstabens
Image wählen, Buchstaben wählen.

Map and Explore virtual Drive erzeugt das Laufwerk, etwa Z:, und öffnet den Windows Explorer darauf. Set Snapshot as .SNA viewer macht Snapshot zum Standardprogramm für .SNA-Dateien. Dann genügt ein Doppelklick auf ein Image. Setup.exe richtet das bei der Installation ebenfalls ein.

2. Auf dem Laufwerk arbeiten

Windows Explorer auf dem virtuellen Laufwerk Z:
Der Windows Explorer auf dem virtuellen Laufwerk.

Das virtuelle Laufwerk verhält sich fast wie eine CD-ROM: lesen ja, schreiben nein. Bei NTFS sind alle Attribute vorhanden, also Sicherheit, Komprimierung, Verschlüsselung. Mit jedem Windows- oder DOS-Programm können Sie die Daten vergleichen, kopieren oder direkt nutzen. Bis zu fünf Images lassen sich gleichzeitig einbinden.

Statusfenster des Image-Explorers mit Abbruchknopf
Status und Abbruch.

Sind Sie fertig, drücken Sie den Abbruchknopf im Statusfenster. Snapshot entfernt das Laufwerk dann wieder aus dem System.

Einschränkungen

Alle Teile müssen erreichbar sein

Wurde ein großes Image in mehrere Dateien geteilt, etwa für CDs, müssen alle Teile gleichzeitig ansprechbar sein. Sie dürfen auf Platte, im Netz oder auf CD liegen, aber ein CD-Wechsel während des Durchsuchens ist nicht vorgesehen.

Windows muss das Dateisystem kennen

Für das virtuelle Laufwerk nutzt Snapshot Funktionen des Betriebssystems. Linux-Dateisysteme wie Ext3, Reiser oder XFS lassen sich deshalb nur durchsuchen, wenn ein Treiber dafür installiert ist.

Zugriff verweigert

Auf einem fremden Rechner kommt zunächst niemand an Ordner, die nur für einen bestimmten Benutzer freigegeben waren. Der Administrator darf aber sich selbst die Rechte geben: über Eigenschaften, Sicherheit, Benutzer hinzufügen. Das Image bleibt dabei unverändert. Beim nächsten Einbinden müssen Sie die Rechte erneut vergeben.