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DriveSnapshot

Backup

Ein Disk Image ist ein exaktes Abbild eines Laufwerks in einer Datei. Darin stecken Ihre Daten, die Daten des Betriebssystems wie DLLs und Registry, und alle Attribute: Komprimierung, Eigentümer, Änderungsdatum, Verschlüsselung.

Weil Snapshot keinen Neustart braucht und Sie weiterarbeiten können, lohnt sich das Sichern oft, besonders vor einer Installation oder einem Update. Der Start dauert nur Sekunden. Geht das Update schief, steht der alte Zustand bereit. Genauso lassen sich Server und Rechner in der Automatisierungstechnik sichern, die rund um die Uhr laufen.

1. Partition wählen

Wählen Sie die Partitionen, die gesichert werden sollen. Mit gedrückter Strg-Taste mehrere, mit Strg+A alle, wenn Sie die ganze Platte sichern und später auch ganz wiederherstellen wollen.

Zusätzlich sichert Snapshot alle Partitionen derselben Platte, die kleiner als 512 MB sind, unter den Namen HD1-1, HD1-2 usw. Die braucht der Rechner oft zum Starten (System reserviert). Abschalten lässt sich das unter den erweiterten Optionen.

Dialog zur Auswahl der zu sichernden Partitionen mit Spalten Drive, HD, PartNo, PartStart, PartSize, Label, FileSystem, Size, Used und Free
Auswahl der Partitionen.

Haben Sie mehrere Laufwerke gewählt, muss der Dateiname die Variable $DISK enthalten, zum Beispiel X:\Backup-$DISK.SNA. Daraus werden X:\Backup-C.SNA, X:\Backup-D.SNA und so weiter.

Was die Spalten bedeuten

Drive
Der Windows-Laufwerksbuchstabe.
HD
Die Festplatte, auf der die Partition liegt.
PartNo
Nummer und Typ der Partition, primär oder logisch.
PartStart
Wo die Partition auf der Platte beginnt.
PartSize
Größe der Partition.
Label
Der Name, den Sie dem Volume gegeben haben.
FileSystem
Das Dateisystem, etwa FAT32 oder NTFS.
Size
Die vom Dateisystem belegte Größe. Meist knapp kleiner als die Partition, nie größer. Beim Restore wichtig: ein kleines Laufwerk passt in eine große Partition, umgekehrt nicht.
Used
Belegter Speicher, also das, was gesichert wird.
Free
Freier Speicher.

2. Speicherort angeben

Geben Sie an, wohin das Image soll. Fehlt die Endung, hängt Snapshot .SNA an. Über Manage FTP Accounts verwalten Sie FTP-Server als Ziel.

Dialog zur Angabe von Speicherort, Kommentar, Papierkorb und Kennwort
Ziel, Kommentar, Papierkorb, Verschlüsselung.

Ins Kommentarfeld schreiben Sie, was gesichert wurde. Wenn später mehrere Sicherungen herumliegen, finden Sie so die richtige.

Den Papierkorb mitzusichern, ist selten sinnvoll. Snapshot zeigt, wie viel darin liegt, und leert ihn auf Wunsch einmalig oder vor jeder Sicherung. Das Image wird dadurch etwas kleiner.

Verschlüsselung

Mit einem Kennwort ist das Image ohne dieses Kennwort nicht zu benutzen. Sie geben es zweimal ein, gegen Tippfehler. Mit Store Password merkt sich Snapshot das Kennwort für alle Images dieses Benutzers auf diesem Rechner.

Kennwort nicht vergessen. Ohne Kennwort ist die Sicherung verloren. Es gibt keinen Weg, es nachträglich zu rekonstruieren, auch für den Hersteller nicht.

Mit Start Copy geht es los. Die erweiterten Optionen sind für Fortgeschrittene, die Voreinstellungen reichen meist.

3. Sicherung läuft

Das ist die Fortschrittsanzeige. Sobald nach wenigen Sekunden der blaue Balken erscheint, ist der Zustand der Platte eingefroren. Ab jetzt dürfen Sie weiterarbeiten, Software installieren, Dateien löschen. Nichts davon landet im Image.

Fortschrittsfenster mit Balken für Full Image und Total sowie Protokoll
Fortschritt mit Protokoll der Schattenkopie.

Wie schnell, wie groß

Geschwindigkeit und Kompression hängen von den Daten und vom Rechner ab. Als Faustformel gilt: Megabyte pro Minute = 0,5 × Megahertz des Prozessors, bei etwa 50 % Kompression. Ein 3-GHz-Rechner sichert so rund 1,5 GB pro Minute. Musik, Videos und gepackte Dateien lassen sich nicht weiter komprimieren.

Sichert der Rechner deutlich langsamer, typisch um 120 MB pro Minute, ist meist der Ultra-DMA-Modus der Platte aus. Dann fehlen die Chipsatztreiber.

Snapshot braucht während der Sicherung etwa 8 MB Speicher und läuft mit niedriger Priorität. Merkt es fremde Plattenzugriffe, pausiert es kurz. Normalerweise spüren Sie die Sicherung im Hintergrund kaum.